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Ich mag Essen. Heisst, gut essen. Aus gutem Essen ziehe ich meine Motivation. Ich koche auch gerne. Besonders für andere, aber auch für mich selbst. Ich rauche und trinke nicht, ausser Wein - zusammen mit gutem Essen. Und sicherlich kein Fast Food, auch dann nicht wenn wenig Zeit bleibt. Ich erkunde auch gerne neue Restaurants, besonders wenn ich unterwegs bin. |
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Wir waren an unserem ersten Abend hier. Das Ambiente ist angenehm. Gestern waren wir auch hier, heute wieder. Und wenn ich die Wahl habe, werden wir's für den Rest unseres Aufenthaltes genauso halten ... |
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Die Gründe dafür sind einfach: Das Menü ist aussergewöhnlich einfallsreich, mit einem Hang zur Weltküche. Stets so zubereitet wie ich es mag und mit frischen Zutaten. Die Präsentation ist Fünfsterne wert. Wenn jemand sich die Zeit nimmt essen schön zu präsentieren, ist es normalerweise auch gut, in meiner Erfahrung. Die Bedienung ist perfekt, mit Mitarbeitern im Service, die auch gerne Weinempfehlungen aussprechen, die zu den Gängen harmonieren. Hier zu Essen macht Spass! ... |
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Meine Überlegung ist dahingehend, wenn ein Koch ein spannendes Gericht zaubern kann nur aus einer simplen Zutat, ist das ein besserer Koch als viele. So beginne ich mit Zitronengras Suppe. Und meine Wahl enttäuscht nicht. Subtil aber kräftig. Gekrönt mit 2 Riesengarnelen, aufgefädelt auf einen (Zitronengras) Spiess und garniert mit Saffran ... |
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Eva ist ungewöhnlich gesprächig den ganzen Abend lang. Sie arbeitet in der Werbung, was viel verbale Kommunikation erfordert. Sie ist zu Hause eher ruhig. Es ist schön sie zu hören heute, sie zeigt wieder die Energie, die in jüngster Zeit aufgrund von zu viel Arbeit fehlte. Ich hoffe diese Beredtsamkeit ist nicht zurückzuführen auf den wunderbaren Dôle des Monts, den wir trinken ... |
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Ich hatte keine Ahnung von schweizer Weinen vor unserer Reise. Italien ist buchstäblich ums Eck, so ist es wohl keine Überraschung, dass ich nie schweizer Weine in Geschäften zu Hause sehe. Vermutlich wollen sie einfach ihre Weine für sich behalten. Wer kann's ihnen verübeln ... |
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Crème Brûlée ist weltweit gesehen möglicherweise auf mehr Speisekarten zu finden als irgendein anderes Gericht, einmal abgesehen von China. Man kann nie wirklich falsch liegen mit Crème Brûlée. Es kann bequem einige Zeit vor dem Verzehr vorbereitet werden und dennoch innerhalb von wenigen Minuten servierbereit sein. Der Traum eines jeden Küchenchefs an belebten Abenden. Üblicherweise wird Crème Brûlée in einem Ramikin angerichtet, einem kleinen Glasgefäss. Was für eine Überraschung als mir der Kellner einen grossen Teller - ein Meer an Farben - mit dieser Herrlichkeit servierte ... |
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Das Rot und Schwarz der Waldfrüchte garniert mit frischer grüner Minze entlockt mir ein breites Grinsen. Sachte klopfe ich mit dem Löffel auf die harte zuckrige Oberfläche, um dessen Dicke zu testen. Bricht die Oberfläche, wäre sie zu dünn, klingt es hölzern, wäre sie zu dick, was wiederum den Geschmack beeinträchtigen würde. Es ist, wie erwartet, perfekt. Ich bin hin und weg - und so begeistert von diesem Wunder an Nachspeise, dass die Hälfte davon auf Eva's Teller landet. Sie hatte eigentlich gar kein Dessert bestellt aus mir völlig unverständlichen Gründen einer möglichen Gewichtszunahme. Hätte ich bloss meine schwärmenden Gedanken für mich behalten. |
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